Ein paar Gedanken zum Pornotraum
Hallo zusammen,
ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und im Rahmen eines Blog-Eintrages ein bisschen was über meine Motivationen und Überlegungen bezüglich meiner "Pornotraum"-Geschichten niederschreiben. Zum einem tue ich das, um meine eigenen Gedanken in dieser Hinsicht ein wenig zu ordnen, zum anderen, weil es vielleicht den einen oder anderen da draußen tatsächlich interessiert warum und wie ich tue, was ich tue :)
1. Die Grundidee
Die Grundidee zum "Pornotraum" finde ich eigentlich sehr nahe liegend und dürfte als Fantasie bei vielen Männern schon mal aufgetaucht sein: "junger, etwas naiver Bursche überwindet sich zum Pornocasting zu gehen, hat dank seiner Potenz und Ausstattung überwältigenden Erfolg und danach vor wie hinter den Kulissen ganz viel Sex mit ganz vielen tollen Frauen". Ich kann mich damit auf jeden Fall total identifizieren...
Des weiteren bietet diese Grundidee, über das Casting hinausgehend, Stoff für eine Vielzahl weiterer, unterschiedlicher Szenen, die alle in einem Rahmen stattfinden, in dem man nicht all zu sehr über "Realismus" nachdenken braucht.
Und das bringt uns zu...
2. Die Prämissen
Zum Thema "Realismus" in erotischen Gesichten gibt es verschiedene, durchaus berechtigte Ansichten. Meine ist, dass eine Porno-Story nicht notwendigerweise dichter an der Wirklichkeit sein muss als ein Pornofilm. "Pornotraum" findet tatsächlich in meiner Fantasie statt, und in meiner Fantasie gilt: "Die Frauen sind schön und willig, die Männer gut bestückt und allzeit bereit". Mir ist durchaus bewusst, dass die Sex-Industrie ihre dunklen Seiten hat, aber im "Pornotraum" ist Sex vor der Kamera einfach ´ne geile Sache, die Frauen kommen immer auf ihre Kosten und alle haben Spaß bei der Arbeit.
Darüber hinausgehend habe ich aber schon den Anspruch etwas mehr als simple Rein-Raus-Episoden zu schreiben. Siehe dazu...
3. Die Figuren
Wenn man eine längere Fortsetzungsgeschichte schreibt, dann funktioniert das meiner Meinung nach nur, wenn man sich für seine Figuren interessiert, selbst wenn diese Figuren in erster Linie Projektionsfläche für erotische Fantasien sind. Ich versuche der Besetzung meiner Geschichten daher zumindest den Hauch einer Persönlichkeit und Sinn für Humor zu verleihen. Das ist auch der Grund für die teilweise ziemlich langen Einleitungen, bevor es dann "richtig" zur Sache geht.
Das mit der Persönlichkeit funktioniert bei manchen Charakteren besser als bei anderen, macht aber sowohl das Schreiben wie auch das Lesen interessanter. In späteren Kapiteln plane ich tatsächlich etwas näher auf einzelne Figuren einzugehen, die bisher vielleicht nur knapp eingeführt wurden. Sie alle haben ihre Macken, ihre schlechten und guten Seiten, ihr Privatleben und ihre Wünsche für die Zukunft. Die Herausforderung wird sein eine Art voranschreitende Handlung mit möglichst viel geilem Sex im Gleichgewicht zu halten. Mal sehen, ob mir das gelingt...
4. Die Regeln
Ich möchte zum Ende noch kurz eine Reihe von Dingen ansprechen, die es im "Pornotraum" auf keinen Fall geben wird. Ein paar sollten eigentlich selbstverständlich sein: Sex mit Kindern oder Tieren, Fäkalien, Vergewaltigung, Gewalt gegen Schwächere, das ist alles absolut nicht in Ordnung, und damit wollen weder ich noch Alex (oder Kitty, oder sonst eine von den Stimmen in meinem Kopf) irgendwas zu tun haben.
Ebenso wenig wird es "echten" Inzest geben. Sowas kann als Szenario für eine Pornoszene ziemlich geil sein und kommt in diesem Rahmen vielleicht auch mal vor, wenn man die Konsequenzen in der Realität (oder selbst in meiner Traumwelt) bedenkt, ist das aber zu abgefuckt, als das ich mich damit beschäftigen möchte.
Abseits davon gibt´s natürlich noch ´ne Reihe von Vorlieben und Praktiken, die völlig okay sind, mich aber nicht interessieren.
Persönlich bin ich zu 98% Hetero. Der Gedanke an Sex zwischen Männern löst bei mir weder Geilheit noch Ekel aus. Ich kann durchaus einen attraktiven Mann (oder auch Schwanz) von einem hässlichen unterscheiden, und grundsätzlich gefallen mir Pornoszenen besser, wenn ich auch den Typen in Art und Aussehen interessant finde. Sex mit einem Mann könnte ich mir allerdings nicht vorstellen, und auch Alex wird weder in Homo- noch in Bi-Szenen mit ´nem anderen Kerl auftreten.
Was S/M, Bondage und Unterwerfungs-Spielchen angeht, so wird bei mir immer völlig klar sein, dass der devote Part freiwillig eingewilligt hat. Ich finde es des weiteren großartig wenn Leute über 70 noch ein erfülltes Sexleben haben, doch muss ich daran nicht unbedingt teilhaben. Und zu guter letzt, sollte irgend eine Frau in meinen Geschichten schwanger werden, so freuen wir uns alle für sie, es wird aber nicht in irgendeiner Weise als sexueller Fetisch thematisiert werden.
Das wär´s für´s erste. Ich würde gerne, so wie sich der Pornotraum weiter entwickelt und wenn sich Zeit und Gelegenheit ergibt, in loser Folge weitere Gedanken zu meinen Geschichten veröffentlichen. Kommentare, Fragen, Anregungen sind ausdrücklich erwünscht!
Schöne Grüße und noch viel Spaß wünscht
euer Frauenfreund
ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und im Rahmen eines Blog-Eintrages ein bisschen was über meine Motivationen und Überlegungen bezüglich meiner "Pornotraum"-Geschichten niederschreiben. Zum einem tue ich das, um meine eigenen Gedanken in dieser Hinsicht ein wenig zu ordnen, zum anderen, weil es vielleicht den einen oder anderen da draußen tatsächlich interessiert warum und wie ich tue, was ich tue :)
1. Die Grundidee
Die Grundidee zum "Pornotraum" finde ich eigentlich sehr nahe liegend und dürfte als Fantasie bei vielen Männern schon mal aufgetaucht sein: "junger, etwas naiver Bursche überwindet sich zum Pornocasting zu gehen, hat dank seiner Potenz und Ausstattung überwältigenden Erfolg und danach vor wie hinter den Kulissen ganz viel Sex mit ganz vielen tollen Frauen". Ich kann mich damit auf jeden Fall total identifizieren...
Des weiteren bietet diese Grundidee, über das Casting hinausgehend, Stoff für eine Vielzahl weiterer, unterschiedlicher Szenen, die alle in einem Rahmen stattfinden, in dem man nicht all zu sehr über "Realismus" nachdenken braucht.
Und das bringt uns zu...
2. Die Prämissen
Zum Thema "Realismus" in erotischen Gesichten gibt es verschiedene, durchaus berechtigte Ansichten. Meine ist, dass eine Porno-Story nicht notwendigerweise dichter an der Wirklichkeit sein muss als ein Pornofilm. "Pornotraum" findet tatsächlich in meiner Fantasie statt, und in meiner Fantasie gilt: "Die Frauen sind schön und willig, die Männer gut bestückt und allzeit bereit". Mir ist durchaus bewusst, dass die Sex-Industrie ihre dunklen Seiten hat, aber im "Pornotraum" ist Sex vor der Kamera einfach ´ne geile Sache, die Frauen kommen immer auf ihre Kosten und alle haben Spaß bei der Arbeit.
Darüber hinausgehend habe ich aber schon den Anspruch etwas mehr als simple Rein-Raus-Episoden zu schreiben. Siehe dazu...
3. Die Figuren
Wenn man eine längere Fortsetzungsgeschichte schreibt, dann funktioniert das meiner Meinung nach nur, wenn man sich für seine Figuren interessiert, selbst wenn diese Figuren in erster Linie Projektionsfläche für erotische Fantasien sind. Ich versuche der Besetzung meiner Geschichten daher zumindest den Hauch einer Persönlichkeit und Sinn für Humor zu verleihen. Das ist auch der Grund für die teilweise ziemlich langen Einleitungen, bevor es dann "richtig" zur Sache geht.
Das mit der Persönlichkeit funktioniert bei manchen Charakteren besser als bei anderen, macht aber sowohl das Schreiben wie auch das Lesen interessanter. In späteren Kapiteln plane ich tatsächlich etwas näher auf einzelne Figuren einzugehen, die bisher vielleicht nur knapp eingeführt wurden. Sie alle haben ihre Macken, ihre schlechten und guten Seiten, ihr Privatleben und ihre Wünsche für die Zukunft. Die Herausforderung wird sein eine Art voranschreitende Handlung mit möglichst viel geilem Sex im Gleichgewicht zu halten. Mal sehen, ob mir das gelingt...
4. Die Regeln
Ich möchte zum Ende noch kurz eine Reihe von Dingen ansprechen, die es im "Pornotraum" auf keinen Fall geben wird. Ein paar sollten eigentlich selbstverständlich sein: Sex mit Kindern oder Tieren, Fäkalien, Vergewaltigung, Gewalt gegen Schwächere, das ist alles absolut nicht in Ordnung, und damit wollen weder ich noch Alex (oder Kitty, oder sonst eine von den Stimmen in meinem Kopf) irgendwas zu tun haben.
Ebenso wenig wird es "echten" Inzest geben. Sowas kann als Szenario für eine Pornoszene ziemlich geil sein und kommt in diesem Rahmen vielleicht auch mal vor, wenn man die Konsequenzen in der Realität (oder selbst in meiner Traumwelt) bedenkt, ist das aber zu abgefuckt, als das ich mich damit beschäftigen möchte.
Abseits davon gibt´s natürlich noch ´ne Reihe von Vorlieben und Praktiken, die völlig okay sind, mich aber nicht interessieren.
Persönlich bin ich zu 98% Hetero. Der Gedanke an Sex zwischen Männern löst bei mir weder Geilheit noch Ekel aus. Ich kann durchaus einen attraktiven Mann (oder auch Schwanz) von einem hässlichen unterscheiden, und grundsätzlich gefallen mir Pornoszenen besser, wenn ich auch den Typen in Art und Aussehen interessant finde. Sex mit einem Mann könnte ich mir allerdings nicht vorstellen, und auch Alex wird weder in Homo- noch in Bi-Szenen mit ´nem anderen Kerl auftreten.
Was S/M, Bondage und Unterwerfungs-Spielchen angeht, so wird bei mir immer völlig klar sein, dass der devote Part freiwillig eingewilligt hat. Ich finde es des weiteren großartig wenn Leute über 70 noch ein erfülltes Sexleben haben, doch muss ich daran nicht unbedingt teilhaben. Und zu guter letzt, sollte irgend eine Frau in meinen Geschichten schwanger werden, so freuen wir uns alle für sie, es wird aber nicht in irgendeiner Weise als sexueller Fetisch thematisiert werden.
Das wär´s für´s erste. Ich würde gerne, so wie sich der Pornotraum weiter entwickelt und wenn sich Zeit und Gelegenheit ergibt, in loser Folge weitere Gedanken zu meinen Geschichten veröffentlichen. Kommentare, Fragen, Anregungen sind ausdrücklich erwünscht!
Schöne Grüße und noch viel Spaß wünscht
euer Frauenfreund
11 年 前
Eine (augenzwinkernde) Anmerkung: Mal gucken, ob du, wenn du 70 Jahre alt bist, immer noch auf auf ein erfülltes Sexleben mit 70-jährigen verzichten willst.... *grins*
Da sind wir mal gespannt, wie es weitergeht!